SdL – Schultheater der Länder

Erklärvideo zum SDL im Allgemeinen

https://youtu.be/Xqs9TWhpDtc

Das Schultheater der Länder ist das größte europäische Festival seiner Art. Es findet seit 1985 jährlich in wechselnden Bundesländern statt. Das Bundesland Rheinland-Pfalz ist nach 1990 und 2005 im Jahr 2020 zum dritten Mal gastgebendes Bundesland. Der Landesverband Theater in Schulen RLP  übernimmt die Projektleitung.

Zum SDL werden rund 350 Schülerinnen und Schüler sowie ihre SpielleiterInnen und ca. 150 Fachtagungsteilnehmer erwartet. An einem jeweiligen Fach- und Workshoptag werden 22 Werkstätten für die Schüler*innen sowie eine Fachtagung mit Vorträgen und Impulsworkshops für die Erwachsenen durchgeführt. Das SDL ist ein Begegnungsort für die Schultheaterszene, um Werte wie Theaterqualität, Vielfalt, Austausch, Begegnung und Kommunikation zu fördern. Hier können Kinder und Jugendliche ihre theaterästhetischen und sozialen Kompetenzen ausprägen. Das SDL stärkt die Position und Qualität der musisch-kreativen  Fächer in den Schulen und unterstreicht die Bedeutung des Theaters als unverzichtbaren Beitrag zur kulturellen Bildung.

Aufgrund der anhaltenden und in ihrem weiteren Verlauf kaum vorhersehbaren Corona-Pandemie, die eine globale gesundheitliche Gefahr darstellt und bundesweit u.a. zu massiven Störungen des Unterrichts sowie der Probenbedingungen für Spielgruppen geführt hat – und weiterhin führen wird – wurde das SDL 2020 in Ingelheim/Rheinland-Pfalz am 06.04.2020 abgesagt.

Dieser Beschluss wurde einvernehmlich vom Bundesverband (BVTS), dem Landesverband (LV.TS) RLP und dem Ministerium für Bildung RLP getroffen.

Eröffnet werden: die Digitale Bühne und der Digitale Probenraum! Was das heißt, kann man mit diesem Link erfahren: SDL 20.2.0 (002).

Siehe hierzu auch die Webseite https://sdl2020.de/

Schultheater der Länder 2020

Der Bundesverband Theater in Schulen (BVTS) und der Landesverband Theater in Schulen Rheinland-Pfalz e.V. laden zum 36. Bundeswettbewerb Schultheater der Länder (SDL*20) vom 20. – 26. September 2020 in Ingelheim am Rhein ein.

Fast alle Bereiche unseres Zusammenlebens enthalten heute eine globale Dimension. Die weltweiten Verflechtungen von Geld-, Waren- und Arbeitsmärkten haben weitreichende Folgen für die Arbeitswelt und das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten.

Dass die Welt zusammenwächst und gleichermaßen schrumpft, spiegelt sich im Theater des 21. Jahrhunderts deutlich wider. Globalisierung ist ein Themenschwerpunkt des deutschsprachigen Theaters der Gegenwart. Zugleich bringt es eine vielfältige ästhetische Formensprache mit sich, die den neuen Inhalten gerecht werden will.

Der Kontext Schule bleibt von dieser globalen Entwicklung nicht unberührt. Ein Denken in globalen Zusammenhängen ist hier notwendig, um das eigene Leben und die Beziehung zu anderen Menschen, insbesondere zu Mitschülerinnen und Mitschülern, in Respekt, Gleichberechtigung und friedlicher Verständigung zu gestalten. In der multikulturellen Zusammensetzung vieler Schulklassen liegt die große Chance, sich auf die Suche nach Verbindendem oder vermeintlich Fremdem zu begeben, Unsicherheiten und Ängste zu ergründen, um sie im spielerischen Prozess zu hinterfragen und mit ihnen gestalterisch überzeugend umzugehen.

Anmeldung zum Wettbewerb des LV.TS RLP im Schuljahr 2019/20 unter dem Thema „global.lokal“

Ausschreibung Schultheater der Länder 20. bis 26. September 2020 in Ingelheim

Fortbildungen in Rheinland-Pfalz zum Thema des SDL 2020

Fortbildungen in Baden-Württemberg zum Thema des SDL 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

SDL2019.2

Konzeptbewerbung:

Schultheater der Länder vom 22. bis 28. 09. 2019 in Halle/Sachsen-Anhalt

Ein grundlegendes Element des Theaters neben dem Körper, der Stimme und der Zeit ist der Raum. Fand das Theaterspiel bis ins ausgehende 19. Jahrhundert vor allem in einem illusionistisch-illustrierenden Raum statt, so bekennt sich im professionellen Theater der Bühnenraum von heute zu seinem Kunstcharakter. Im 20. Jahrhundert und besonders in der Entwicklung der letzten Jahrzehnte hat sich die Bühne von der Darstellung jeglicher Illusion durch dekorative Kulissen befreit.

Anmeldung zur Fachtagung

 

Theatergruppen, die zum thematischen Akzent arbeiten, können auf Wunsch Theaterkolleg/innen aus dem Landesverband  zu Beratungszwecken einladen und darüber hinaus Unterstützung durch einen Coach erhalten. Insgesamt werden bis zu drei Gruppen mit einem Coaching gefördert. Zur Bewerbung gehört in diesem Fall ein Konzept mit Ideen zur dramaturgischen und gestalterischen Umsetzung des thematischen Akzents, das spätestens bis Mitte Oktober 2018 beim Landesverband eingereicht sein muss. Bis zum 30. April 2019 müssen die geförderten Gruppen dann alle erforderlichen Bewerbungsunterlagen (vgl. 1) nachreichen.

Coaches in Rlp: Barbara Hahn-Setzer  Dr. Walburg Schwenke  Stefan Roschy